Lernmaterialien

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Beschreibung

Diakonie hat für das Christentum sowohl theologisch als auch sozialstrukturell eine wesens-und existenzkonstitutive Bedeutung. Dies wird bereits in den ersten Jahrhunderten christlicher Geschichte virulent.
Die Mantelteilung des Heiligen Martin (4. Jh.) gilt als Paradigma für diakonisches Handeln, wurde in der Kunstgeschichte vielfach aufgegriffen und hat die jeweils zeitgenössische Theologie geprägt – und umgekehrt.
In dieser Lerneinheit wird durch ein Browser-Game die Mantelteilung als Paradigma diakonischen Handelns in den Blick genommen, mit der Kunstgeschichte in Bezug gesetzt und die Wechselwirkung von Theologie- und Kunstgeschichte spielerisch erschlossen. Es zeigt sich: Im Akt des Hilfshandelns drücken sich unterschiedliche Menschen- und Gottesbilder aus, die kritisch zu befragen sind.
So entsteht der Horizont für ein gegenwartsrelevantes Verständnis von Diakonie, welches entgegen einer Simplifizierung der Hilfsbeziehung die vielfältigen Dimensionen des Helfens mit ihren Ambivalenzen aufzeigt.